Genussmann-Tipp #1: DIY Chili-Öl

Selbstgemachtes Chili-Öl

Seit Jahren baue ich jede Saison einige Chilipflanzen an. Dabei probiere ich immer wieder neue Sorten aus und bin begeistert von der Vielfalt (und manchmal etwas überrascht von der Schärfe). Gerade wenn die Schärfe dann etwas überhand nimmt bleiben viele Schoten übrig, weil ich sie einfach nicht pur essen kann. Was also tun? Ganz einfach: Chili-Öl!

Was du dafür brauchst?

  • Behältnis mit verdunkeltem Glas (das wäre optimal, es geht auch mit einfachen Einweck-Gläsern)
  • Chilischoten (je nach Größe und Belieben 2 bis 4 Schoten)
  • Basisöl (Erdnussöl oder Sonnenblumenöl eignen sich meiner Meinung nach am Besten)
  • Salz

Und los geht’s!

Öl in das Glas füllen, Schoten hinzugeben, alles etwas salzen und kurz durchmischen. Danach den Ansatz für ca. 2 Wochen stehen lassen und dabei immer wieder einmal das Glas etwas durchmischen (z.B. durch kippen). Du kannst es auch länger ansetzen, probier doch einfach gelegentlich einen Tropfen. Je länger du die Schoten im Öl lässt, desto schärfer könnte dein Öl werden (also übertreib es nicht).

„Nicht mit der Schärfe übertreiben“

Dann das Öl abseien und so aufbewaren, wie du es möchtest. Ich persönlich habe mir ein paar kleine Einweckgläser besorgt, die ich auch beschrifte, damit ich meine verschiedenen Chili-Öle auch ein paar Tage später noch voneinander unterscheiden kann. Mit selbstgemachtem Chili-Öl kann man Prima Spaghetti Aglio Olio machen.

Viel Spaß beim Ausprobieren.

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